Eidgenössische und Kantonale Wahlen 2019

3 Frauen für den Aargau

3 freie Ämter gilt es im Kanton Aargau zu besetzen. 3 Frauen kandidieren dafür. Wählen wir sie.

 

Das Wahljahr 2019 zeigt, dass sich der fulminante politische Einsatz der Frauen lohnt. Erneut ist es wichtig, dass wir solidarisch handeln. Bitte motiviert alle Menschen in eurem Umfeld, am 24. November erneut ihre Meinung kund zu tun und bei der Neubesetzung der Ämter mitzubestimmen. Wir wollen, dass der Kanton Aargau im Regierungsrat und im Ständerat auch von Frauen repräsentiert wird. Mit den erfahrenen Politikerinnen setzen wir ein starkes Zeichen für eine ausgewogene und kompetente Vertretung. Jede Stimme zählt! Die Namen Ruth Müri und Marianne Binder gehören auf den Wahlzettel für den Ständerat. Der Name Yvonne Feri auf den Wahlzettel für den Regierungsrat.

 

Über 30 Frauen und solidarische Männer haben der Botschaft „3 Frauen für den Aargau“ vor dem Grossratsgebäude in Aarau Ausdruck verliehen. Das Bild ist ein starkes Zeichen.

Unterstützt wird die Aktion u.a. von: Aargauischer Katholischer Frauenbund (AKF), Aargauische Evangelische Frauenhilfe (AEF), CVP Frauen Aargau, frauenaargau, Frauenzentrale Aargau, Grüne Frauen Aargau, SP Frauen* Aargau, Verein Zurzibieter Frauen


Medienmitteilung zu den Wahlergebnissen

Gratulation und Appell an die kantonalen Parteileitungen

Baden, 20. Oktober 2019 – Sieben Frauen vertreten neu den Kanton Aargau im Nationalrat und damit wurde das Ziel von genderausgeglichenen Kantonsvertretenden beinahe erreicht. Bezüglich 2. Wahlgang für die Ständerats- und Regierungsratswahlen appelliert frauenaargau an die kantonalen Parteileitungen, ihre Kandidatinnen weiterhin zu portieren und damit für mehr Frauen* in den politischen Gremien zu sorgen.

Medienmitteilung 20.10.2019


Klima, Linksrutsch, Frauenwahl... was Sie zu diesen Wahlen wissen müssen

Die Republik zieht Bilanz: mehr Frauen im Nationalrat sowie im Ständerat. Eventuell werden es ja sogar noch mehr, warten wir den 2. Wahlgang ab ...

Zum Artikel vom 21.10.2019


Wieso ist es wichtig Frauen* zu wählen?

Im Herbst 2018 forderten die ehemaligen Co-Präsidentinnen von «frauenaargau»: «Wir wollen mindestens 50 Prozent Frauen* in Bern» Artikel der Aargauerzeitung

 

"Der Anteil der Frauen* auf den Listen hat die 50 Prozent nicht erreicht, aber das heisst ja noch lange nicht, dass nicht doch acht Frauen* in den Nationalrat gewählt werden. frauenaargau wird die Entwicklungen aufmerksam verfolgen." Sandra Kohler

 

"Der Frauenanteil ist zwar mit 37,7 Prozent nur unwesentlich höher als 2015 (36,5 Prozent). Doch absolut kandidieren 85 Frauen mehr als bei den letzten Nationalratswahlen. Bei den jüngsten Kandidierenden ist der Frauenanteil am höchsten. Bei den 18- bis 20-Jährigen, also vorab auf den Listen der Jungparteien, sind die Frauen mit 52 Prozent sogar in der Mehrheit. Je älter die Kandidierenden, desto kleiner der Frauenanteil." Aargauerzeitung

 

Mehr Frauen* wollen einen Sitz im Parlament: Der Trend gilt schweizweit. Das zeigen Erhebungen von «Helvetia ruft».

Link zum Bericht auf SRF und zum Bericht in der Aargauerzeitung

 

Mehr Infos zum Thema Frauen* und Wahlen: hier


Das Statement von frauenaargau

Damit viele Frauen* im Herbst gewählt werden, haben wir einen Aufkleber entworfen und an alle unsere Mitglieder und Mitgliedsorganisationen verschickt. Wer noch welche möchte, kann gerne für eine kleine Spende von den Aufklebern bestellen. Mail an info@frauenaargau.ch


Rezept für Frauenwahlen

Liebe Frauen*, unser Rezept hat überhaupt nichts damit zu tun, dass wir männerfeindlich sind. Wie gesagt, braucht es für nachhaltige Lösungen zwingend Männer* und Frauen*. Aber, es ist nun allerhöchste Zeit für den Ausgleich. Und damit dieser in diesem Herbst erreicht werden kann, müssen wir konsequent sein. Deshalb lautet unser Vorschlag: Alle männlichen Namen auf der Liste streichen und die Liste stattdessen mit den Namen von Frauen* ergänzen. Zum Rezept