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Filmreihe: FRAUEN – GESCHICHTEN UND SCHICKSALE

FRIED GREEN TOMATOES

Donnerstag, 17. Januar 2019, 18:00 Uhr
Kino ODEON, Brugg

USA 1991, 130 Min. E/d ab 12 Jahren, Regie: Jon Avnet

Die unglücklich verheiratete Mittvierzigerin Evelyn trifft im Altersheim auf die alte Dame Ninny. Diese erzählt ihr die Geschichte von Ruth un Idgie, diein den 30er Jahren in den Südstaaten das «Whistle Stop Café» führten. Ein Film über Frauensolidarität, Liebe und Gewalt in unterschiedlichen Erscheinungsformen.
Im Anschluss an den Film diskutieren Isabelle Holder, Leiterin Anlaufstelle Häusliche Gewalt Aargau, und Doris Senn,Co-Leiterin Filmfestival PINK APPLE sowie Filmwissenschaftlerin. Moderation: Connie Fauver

Flyer Filmreihe FRAUEN – GESCHICHTEN UND SCHICKSALE
Tickets und Trailer


Weitere Filme, Daten und Podiumsteilnehmerinnen. Filmstart jeweils 18:00 Uhr im Kino ODEON, Brugg



7. Februar 2019: HANNAH ARENDT. 
Diskussion mit Susanne Hochuli, ehemalige Regierungsrätin, und Doris Stump, Germanistin, Verlegerin, ehemalige Nationalrätin.

7. März 2019: PERSEPOLIS.
Diskussion mit Irène Kälin, Nationalrätin, Islamwissenschaftlerin, und Annette Schindler, Direktorin Animationsfilmfestival Fantoche.

Rückblick
11. Oktober 2018: Zur Eröffnung der Filmreihe zeigten wir den Film Antonia's Line. In der angeregten Diskussion im Anschluss waren sich die Podiumsgäste (Lotti Baumann, Präsidentin Aargauer Landfrauen und Ursula Nakamura, frauenrechte beider basel) und die zahlreichen Zuschauerinnn und vereinzelten Zuschauer einig: Frauen müssen gefördert werden. Dies kann aber nur geschehen, wenn sie sich auch zu Wort melden und sich aufstellen lassen. Danach ist es an uns allen, sie auch zu wählen – egal ob auf dem Land oder in der Stadt.

29. November 2018: Parched entführte die Zuschauenden für zweiStunden nach Indien, wo uralte Traditionen, Kinderehen, physischer und mentaler Missbrauch irgendwie nicht mit den modernen Kommunikationsmitteln, Fortschritt und eigenständigen Frauenbildern zusammenpassen. In der Diskussion mit Anu Sivaganesan (Präsidentin Fachstelle Zwangsheirat) und Lelia Hunziker (Leiterin Anlaufstelle Integration) wurde über patriarchale Strukturen, Familiarismus und die Möglichkeiten der Politik diskutiert.

13. Dezember 2018: Die anwesende Regisseurin Esen Işık machte die Zuschauerinnen und Zuschauer mit ihrem Film Köpek unwahrscheinlich betroffen. Dass Gewalt in unterschiedlichen Formen zum Alltag der Türkei gehört, wollte sie zeigen, nicht wegschauen. Als Zuschauende im Kinosaal fühlte man sich ohnmächtig. Steffi Hetjens (Präsidentin TGNS) erklärte, dass die Situation für trans Menschen in der Schweiz zwar nicht vergleichbar sei, sie sich ihres Lebens jederzeit sicher ist, aber dennoch auch hier nicht alles Friede und Freude ist.