Gerade in Zeiten von Spaltung und Willkür setzen wir auf feministische Solidarität: Indem wir Frauen* zusammenstehen und uns aufeinander beziehen, verbinden wir unsere Kräfte und verändern die
Welt – im Kleinen wie im Großen.
Gemeinsam knüpfen wir starke Netzwerke und schöpfen Zuversicht, die es für eine lebenswerte Zukunft für alle braucht.
Werde Teil dieser Verbundenheit. Wir freuen uns auf dich!
Die Tagung wird diesmal Teil des Programms der Badener Disput(N)ation sein und im reformierten Kirchgemeindehaus in Baden durchgeführt.
Fotografin: Fiona Piola
Zeitungsartikel in der Rundschau vom 13.5.2026 von Vera Rüttimann
ab 13:30 Uhr: Ankommen und einchecken
14 Uhr: Start Tagung
19:30 Uhr: Schluss der Tagung
Verpflegung:
Wir bieten ein vegetarisch/veganes Angebot.
Fotografie
Es wird fotografiert. Einige Fotos werden auf den Kanälen (Website/Social Media) von frauenaargau veröffentlicht. Wer keine Nahaufnahmen möchte, teilt dies der Fotografin bitte direkt mit.
Teilnahmebeitrag:
Der reguläre Beitrag liegt bei 50 CHF. Wenn du es dir leisten kannst, darfst du gerne mehr zahlen (Solidaritätsbetrag 90 CHF) und wenn du gerade knapp bei Kasse bist, darfst du den reduzierten Beitrag zahlen (25 CHF). Wenn auch der reduzierte Beitrag zu viel ist, möchten wir dir die Tagung trotzdem ermöglichen und du kannst gratis teilnehmen.
Wir verschicken nach der Anmeldung einen Einzahlungsschein per Mail.
Ort:
Reformiertes Kirchgemeindehaus Baden
(gleich am Bahnhofbaden bei unteren Bahnhofplatz)
Keine Parkplätze vorhanden (das Parkhaus Bahnhof Baden bietet die nächste Parkgelegenheit)
Amanda Sager-Lenherr (Präsidentin frauenaargau) und Norina Schenker (Vorständin frauenaargau) begrüssen und führen durch die Tagung.
Die Grussworte werden gemeinsam und in Bezug zur Disput(N)ation von Kristin Lamprecht (Pfarrerin ref. Kirche) und Yasemin Duran (Islamische Theologin, Religionspädagogin und Seelsorgerin) gesprochen.
Unser System zielt allzu oft darauf ab, Feministinnen möglichst allen Wind aus den Segeln zu nehmen: Einschüchterungsstrategien in den Medien und der Öffentlichkeit; externe Spaltungsversuche zwischen Mitstreiterinnen; Ohnmachtsgefühle, weil der Diskurs so weit verschoben wird, bis selbst Minimalforderungen unmöglich wirken. Auf eine bessere Welt zu hoffen, kann deshalb besonders schwierig wirken. Nationalrätin und Autorin Anna Rosenwasser stellt sich diesem Gefühl entgegen: Hoffnung kann nicht „zuletzt sterben“, es gibt keine „letzte Hoffnung“. Hoffen ist ein Verb – und feministische Solidarität ein Weg, um diese Hoffnung zu spüren.
In Form von Texten, Auftritten und in den sozialen Medien sensibilisiert Anna Rosenwasser junge Menschen auf gesellschaftspolitische Themen. Zudem hält sie Inputs und Workshops zu Themen wie Auftrittskompetenz und queere Identitäten. Auf Instagram folgen der Polit-Influencerin über 50 000 Menschen. Das macht ihn zu einem der grössten politischen Social-Media-Kanäle des Landes.
Alle Teilnehmerinnen können zwei unterschiedliche Workshops besuchen. Die Prioritäten können bei der Anmeldung angegeben werden. Ein Workshop dauert jeweils ca. eine Stunde.
Viele von uns Frauen* haben nicht gelernt, einander frei zu begegnen - fragend, offen, verbindend. Stattdessen wurden wir darauf geprägt, DIE EINE zu sein. Vergleich und Konkurrenz wurde zur stillen Norm - und wirkt trennend. Dieser Workshop öffnet einen Raum, um innezuhalten und hinzuschauen, uns selbst, alte Muster und neue Formen von Verbindung zu erkunden.
Wie können wir über politische Unterschiede, über verschiedene Kulturen und Generationen hinweg zusammenwirken und starke Bündnisse schaffen? Welche Wege funktionieren? Wo liegen Stolpersteine? In diesem Workshop erkunden wir Strategien und erfahren auch Beispiele, wie Susanne Hochuli in ihrer politischen Arbeit wiederkehrend Konflikte anpackte und neue Kooperationen ermöglichte. Praxisnah, interaktiv und fokussiert auf konkrete Schritte für den Alltag in Politik und Gesellschaft.
Das Team präsentiert persönliche Buchtipps: inspirierend, ausgewählt und aktuell.
Im «Shared Reading» kommen wir anschliessend ins Gespräch über die «Verbundenheit unter Frauen*», teilen unsere Gedanken, hören zu und entdecken Neues miteinander. Am Ende laden wir alle auf «Blind Dates with a Book» ein, eine freiwillige Mitmachaktion: Wer mag, bringt das eingepackte Lieblingsbuch (Frau* im Fokus) zum Tauschen mit. So wird Lesefreude verschenkt und im Gegenzug gibt es wunderbare neue Lektüre!
Workshop von Diethilde Stein, Projektleitung Kommunikation & Veranstaltungen Stadtbibliothek Baden und Miranda Jenkins, Sammlung Stadtbibliothek Baden
In diesem Workshop singen wir kraftvolle, nährende und einfach zu lernende (Frauen*-) Lieder und erleben, wie gemeinsames Singen stärkt und verbindet. Singen ist Gesundheitsförderung pur und hebt die Stimm-ung in jeder Hinsicht. Deine Stimme ist wichtig und sie zu erheben tut gut. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.
Kochen, backen und essen verbindet über Sprachgrenzen hinweg. Ein gemeinsam hergestelltes Gericht schafft Freude, einen gesunden Stolz auf das eigene Können und Neugier. Wer schon lange mal selbst richtige Börek herstellen und dabei nach Herzenslust mit Migrantinnen plaudern wollte, passt prima in diesen Workshop.
Mit diesem Gericht ergänzen wir unseren gemeinsamen Apéro.
Mit Frauen* mit internationalen Biografien von „HEKS neue Gärten“ und Hüterinnen von Familienrezepten
In diesem Workshop kommen Teilnehmende gemeinsam in ihre Kraft. Im symbolischen Zerschlagen eines Brettes erleben alle einen Mutausbruch: sichtbar, laut, umwerfend schlagfertig und getragen von der Gruppe. Aus dieser Energie entstehen Verbundenheit, Mut, Selbstvertrauen und etwas Neues. Kraftvoll verbunden und gestärkt für eine feministische Zukunft.
Der Rhythmus, der immer mit muss. Wir verbinden uns mit Trommeln und sonstigen Perkussionsinstrumenten in einem Drum Circle und lassen uns von unserem eigenen Ausdruck, sowie den Impulsen der beiden Facilitatorinnen leiten und inspirieren, sodass daraus ein improvisiertes Rhythmus-Ensemble in Verbundenheit wird. Vorkenntnisse braucht es keine. Bring deine Freude mit! Instrumente sind vorhanden. Eigene sind auch willkommen.
Facilitatorinnen: Cornelia Peter und Chantal Jaggi
Wenn Unterschiede eine Machtdynamik annehmen und Fronten sich verhärten, hilft ein Perspektivenwechsel. Wir erfahren, wie mit einem praxiserprobten Mediations-Werkzeug klärende Gespräche und neue Verbundenheit gelingen können – und üben gleich selbst oder anhand eines Fallbeispiels.
Welche Frauen* prägten mich? Wir beleuchten unsere weiblichen Wurzeln in Familie und Geschichte. Im Gespräch miteinander machen wir Mütter, Tanten, Vorkämpferinnen sichtbar und würdigen die Kraft unserer Ahninnen, um uns zu stärken. Finde in der Gruppe die unsichtbaren Verbindungen, die dich tragen.
Immer noch prägen patriarchale Gottesbilder unser Gesellschaft. Der Workshop lädt ein, das zu ändern.
Wir begeben uns auf eine feministisch-theologische Spurensuche, die aufrüttelt, berührt und uns Frauen* verbinden kann und entdecken Vorstellungen des G*ttlichen, die lebensnah, inklusiv und frei von Herrschaftsmustern sind.
Liv Zumstein, Pfarrerin, evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Zürich
Gemeinsam werden wir mit Anleitung von Norina Schenker, Vorständin frauenaargau und freischaffende Supervisorin (Soziale Arbeit), mit Erinnerungen an unsere Ahninnen und in Verbindung mit Frauen* auf der ganzen Welt kreative Kunstwerke erschaffen, die unserer Verbundenheit sichtbar machen und über die Tagung hinaus bestehen bleiben.
An der Tagung werden von Fiona Piola stimmungsvolle Fotos gemacht, die wir anschliessend auf unserer Website veröffentlichen.
Unterwegs für verschiedenste Firmen realisiert Fiona Piola authentische Bildwelten. In ihrem Studio im kreativen Öderlinareal entstehen persönliche Portraits und stimmige Produktaufnahmen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht oft der Mensch – eingebettet in sein berufliches Umfeld.
Die Räumlichkeiten und Infrastrutur werden von der Reformierten Kirche Baden im Rahmen des Programms der Disput(N)ation zur Verfügung gestellt. Die Badener Disputation im Jahr 1526 war ein historischer Meilenstein für den Dialog zwischen den Konfessionen in der Schweiz. Zum 500-Jahre-Jubiläum 2026 wird sie unter dem Titel Disput(N)ation inszeniert – als Impuls für einen respektvollen Austausch in Zeiten von Polarisierung und globalen Krisen. Das Projekt will Geschichte lebendig machen, den gesellschaftlichen Dialog stärken und Menschen unterschiedlichster Herkunft einbinden.
Die Tagung wird unterstützt durch:
frauenaargau dankt allen Mitwirkenden, Sponsorinnen und Sponsoren für die Unterstützung
Zum Rückblick der vergangenen Tagungen geht es hier
