Die Initiative “Gemeinsam machtvoll” wurde angesichts der vielen Krisen in unserer Welt im Mai 2025 von Regula Rickenbacher und Amanda Sager-Lenherr (Vorstand frauenaargau) ins Leben gerufen. Daraus entwickelte sich die Idee, ca. alle zwei Monate einen Begegnungsort/Stammtisch in Aarau zu organisieren. Angesprochen sind alle, die Lust haben, sich zu vernetzen und sich über aktuelle feministische Themen auszutauschen.
Neue Interessentinnen sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf dich!
Kontakt: Amanda Sager-Lehnherr
Beim ersten Feministischen StammTisch (FeST) im März 2026 berichtete uns Regula von der Gleichstellungsstrategie 2030 des Bundes und wie diese im Aargau umgesetzt wird. Die Strategie umfasst die Bereiche berufliches und öffentliches Leben, Vereinbarkeit und Familie, geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung. Noch nie davon gehört? Wir auch nicht. Beim nächsten Mal werden wir noch mehr darüber erfahren und uns über positive Beispiele anderer Kantone und Chancen für den Aargau austauschen. Neue Interessentinnen sind herzlich willkommen. Anmeldung erwünscht bis zum 11. Mai 2026 an Amanda per Mail. Du darfst auch spontan teilnehmen.
Mittwoch, 13. Mai 2026 von 18 bis 20 Uhr im Pavillon der Heimgärten in Aarau, Konradstrasse 11
An den «16 Tagen gegen Gewalt an Frauen*» werden Femizide sichtbar gemacht. Sechzehn Tage lang wird weltweit zum Stopp von Gewalt gegen Frauen* aufgerufen. In Aarau führt eine Aktionsgruppe von frauenaargau eine Aktion durch, die inspiriert ist von der Installation der mexikanischen Künstlerin Elina Chauvet aus dem Jahr 2009.
25 Paar blutrote Schuhe werden an vier verschiedenen öffentlichen Plätzen in der Stadt aufgestellt. Für jede Frau*, die im Jahr 2025 durch Partner oder Ex-Partner in der Schweiz getötet wurde, steht eines der Schuhpaare. Eine erschreckend hohe Zahl! Hinweise zum Alter der Frau, zum Ort und Datum der Tötung machen deutlich, dass hinter jedem Paar eine konkrete Frau* steht, deren Leben gewalttätig beendet wurde.
Die Installation macht darauf aufmerksam, dass diese Gewalt gegen Frauen* eine Menschenrechtsverletzung und das Resultat von patriarchalen Machtverhältnissen ist.
Mit der Aktion werden auch Forderungen gestellt, um diese Gewalt zu stoppen. Es braucht: Offizielle Statistik zu Femiziden und versuchten Tötungen , Aufklärung und Gewaltprävention , genügend finanzielle Mittel für Schutzplätze (Frauenhäuser) und eine Fachstelle für Gleichstellung im Kanton Aargau Komm auch und setze mit deiner Anwesenheit ein Zeichen.
Aktions-Orte 2025 in Aarau
